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Trainer

Branislav Ignjatovic

Frenki hat die MLP Academics zum besten sportlichen Ergebnis der letzten Jahre geführt – und hat noch einiges vor.

Position:

Head Coach

Geburtsdatum:

09.10.1966

vorheriger Verein:

Kirchheim Knights

Gab es eine Zeit vor ihm? Natürlich! Doch die Erinnerung daran verblasst zusehends, denn mit Frenki Ignjatovic brach bei den MLP Academics im Jahr 2014 eine neue Epoche an. Ein sehr erfolgreiche. Denn der mittlerweile 50-jährige Headcoach etablierte gemeinsam mit Albin Mauz ein sehenswertes Defensivsystem – und schafft es Jahr für Jahr ein gutes Team zu formen. Bislang wurde diese Leistung zweimal mit den Playoffs garniert. Weitere Postseason-Teilnahmen, der Umzug in die neue Arena und eine noch erfolgreichere Ära sollen folgen – weshalb Ignjatovic seinen Vertrag im Frühjahr bis 2019 verlängerte.

Der serbische Trainerfuchs ist schon seit Beginn der 1990er Jahre in Deutschland tätig. Zuerst als Jugendtrainer und parallel zu seiner aktiven Karriere, später höherklassig beim TV Langen und den Kirchheim Knights. Seit Gründung der ProA ist Ignjatovic in der Liga aktiv und kann bereits eine Bilanz von beachtlichen 155 Siegen in der zweithöchsten Spielklasse vorweisen. An seiner ersten höherklassigen Station, dem TV Langen, coachte der Serbe unter anderem die (späteren) Nationalspieler Robin Benzing und Johannes Herber.

Auch bei den Kirchheim Knights konnte Ignjatovic zahlreiche Erfolge verbuchen, die Vizemeisterschaft in der Saison 2011/2012 ist dabei sicherlich das Flaggschiff seiner sportlichen Vita. Bis ins Finale blieb man in der Postseason ohne Niederlage und musste sich am Ende nur dem Mitteldeutschen BC geschlagen geben.
Dabei blieben natürlich zu keiner Zeit Anfragen aus der Beletage des deutschen Basketballs aus. Doch Ignjatovic ist ein Mann dem Verträge und ein ehrlicher Handschlag wichtiger sind als der kurzfristige Erfolg. Zudem ist die Nähe zur Heimat, Ignjatovic wohnt gemeinsam mit Ehefrau Gordana und Sohn Djordje in Ober-Ramstadt, ein wichtiger Faktor. Denn die Familie ist heilig – und kommt, man glaubt es kaum, vor Basketball und Roter Stern Belgrad, Ignjatovics Herzensklub, im Fußball wie im Basketball.