26. Oktober 2022

Strategische Weichenstellung: Aufnahme neuer Gesellschafter

Um das bestehende Wachstum der letzten Jahre weiter voranzutreiben, haben sich die Gesellschafter der USC Heidelberg Spielbetrieb GmbH (hält die Lizenz am Spielbetrieb in der easyCredit Basketball Bundesliga) dazu entschlossen, neue  Gesellschafter aufzunehmen. Hintergrund ist hierbei neben einer Verbreiterung der Kapitalbasis die Erweiterung des Netzwerkes über die Stadtgrenzen hinaus, hinein in die Metropolregion und darüber hinaus.

Die Entwicklung der MLP Academics Heidelberg weist über die vergangenen 15 Jahre ein kontinuierliches Wachstum aus. Startete man zunächst als Abstiegskandidat in die neu gegründete 2. Basketballbundesliga ProA, so gehörte man nach einigen Spielzeiten zum Kreis der Anwärter auf die Playoffplätze. Spielzeit um Spielzeit arbeitete man sich in der Tabelle weiter nach oben, bis in der Saison 2020/2021 endlich der ersehnte Aufstieg in die easyCredit Basketball Bundesliga gelang – zeitgleich mit der Fertigstellung des SNP Domes, ohne den eine Teilnahme am Spielbetrieb im Basketball-Oberhaus nicht möglich gewesen wäre.

Stillstand ist Rückschritt

Doch nicht nur im sportlichen Bereich ist der Aufschwung spürbar, denn auch hinter den Kulissen wurde weiter an der Professionalisierung der Strukturen gearbeitet.  Sowohl auf der Geschäftsstelle der Academics als auch im Nachwuchsbereich des USC Heidelberg wurden neue Mitarbeiter eingestellt, das Team hinter dem Team quantitativ wie qualitativ auf ein neues Level gehoben. Diese positive Entwicklung soll sich nun nun auch im Kreis der Gesellschafter fortsetzen.

Mit Gregor Erhard und Daniel Stern (Firma Erhard und Stern) sowie Maximilian Lautenschläger (Co-Founder und Gesellschafter der Deutsche Digital Assets GmbH mit Sitz in Frankfurt) konnten drei hervorragend vernetzte Persönlichkeiten für den Heidelberger Basketball gewonnen werden. Erhard und Stern äußern sich in einem gemeinsamen Statement entsprechend optimistisch, ihren Beitrag zum nachhaltigen Erfolg der Academics beisteuern zu können: „Als gebürtige Heidelberger freuen wir uns, nun Teil der Academics sein zu dürfen. Durch unser extensives Netzwerk möchten wir Sponsoren und Zuschauer auch über die Grenzen Heidelbergs hinaus ansprechen und gewinnen.“

Aktive Mitgestaltung

Maximilian Lautenschläger, Bruder des bisherigen Hauptgesellschafters und Geschäftsführers der MLP Academics Heidelberg Matthias Lautenschläger, sieht ein enormes Entwicklungspotential der Sportart und in deren Vermarktung: „Ich glaube, dass Basketball in Deutschland Momentum aufgenommen hat und immer weiter an Popularität gewinnt. Zudem hat der Basketball, im Gegensatz zum Fußball, in Heidelberg Tradition und mit dem neuen SNP Dome endlich auch eine angemessene, moderne Heimstätte. Die sportliche Entwicklung der Academics und die fortschreitende Professionalisierung ist absolut bewundernswert und ich möchte diesen Weg nicht nur beobachten, sondern auch aktiv mit gestalten. Als Gründer und Frühphasen-Investor in Startups bin ich immer am Puls der Zeit und habe das Privileg, Innovationen zu sehen, bevor diese im Mainstream ankommen. Mit dieser Erfahrung und Expertise hoffe ich, die Academics in Zukunft bereichern zu können.“

Für Matthias Lautenschläger ist der nun erfolgte Schritt eine sinnvolle sowie notwendige Maßnahme, um nachhaltig erstklassigen Basketball in Heidelberg zu ermöglichen. „Oberstes Ziel meines Engagements für die Academics war es immer, den Heidelberger Basketball nach vorne zu bringen und wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Ob und wie viele Anteile ich an der GmbH halte, war für mich nie relevant. Daher habe ich gerne einen beträchtlichen Anteil zur Verfügung gestellt, um die Erreichung übergeordneter Ziele zu ermöglichen. Heidelberg verfügt bereits über ein breites Spektrum kultureller Angebote. Durch den Bau des SNP Domes hat sich die Stadt darüber hinaus jedoch auch klar für die Förderung des Breiten- jedoch sowie des Spitzensports positioniert. Dieses Commitment hat uns erfreut und war Ansporn zugleich. Ich freue mich, aktive Mitstreiter für dieses bedeutende Projekt gefunden zu haben.“