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25. Januar 2015

Start-Ziel-Sieg gegen Ehingen/Urspring

Die MLP Academics Heidelberg besiegen das Team Ehingen/Urspring mit 86-81 und setzen damit ihren Lauf weiter fort. Die Heidelberger haben nun ihre Siegesserie auf sechs Erfolgserlebnisse hintereinander ausgebaut.

Die MLP Academics haben an diesem Sonntag nach einer soliden Leistung im Heimspiel gegen Ehingen/Urspring ihre Siegesserie fortgesetzt. Coach Frenki Ignjatovic schickte wie auch in den letzten Spielen die mittlerweile bekannte Starting-Five um Bradley Tinsley, Nico Adamczak, Waverly Austin, Jack Eggleston und Kelvin Martin auf das Parkett. Nach vier erfolglosen Angriffen auf beiden Seiten erzielte Nico Adamczak nach 62 Sekunden die ersten drei Punkte im Spiel. Bradley Tinsley und Kelvin Martin folgten ihm und erzielten ihrerseits jeweils zwei Punkte, doch Ehingen/Urspring hielt dagegen, sodass nach etwas mehr als drei Minuten ein 9-7 für die Heidelberger auf der Anzeigentafel stand. Bis Spielminute acht konnte das Team aus Schwaben seine Spielanteile jedoch positiver gestalten und sicherte sich mit einem 15-14 erstmals die Führung. Aufgeweckt durch diesen erstmaligen Rückstand punkteten zuerst Austin nach großem Kampf unter dem Korb und dann Tinsley aus der Ferne zum 19-15 aus Heidelberger Sicht. Anschließend versenkte auch der ins Spiel eingewechselte Tony Criswell einen Korbleger zum 21-15 Buzzer-Beater nach den ersten 10 Minuten.

Zu Beginn des zweiten Viertels war es erneut Criswell der mit zwei Freiwürfen für Punkte auf Seiten der MLP Academics das Viertel eröffnete. Jarrad Weeks sorgte mit seinem Dreier auf Ehinger Seite zwar für Hoffnung auf Seiten des Tabellenfünfzehnten, doch Janek Schmidkunz konterte zuerst ebenfalls per Dreier, dann streute Criswell zudem erneut zwei und im Anschluss daran nochmals drei Punkte ein. 36-25 für Heidelberg. Es sollte der größte Vorsprung in diesem Viertel bleiben, denn im Anschluss zwangen einige Ehinger Punkte beim Stand von 36-32 Ignjatovic zur Auszeit. In den letzten drei Minuten dieses Viertels konnten die Heidelberger zwar nun die Gäste aus der Nähe von Ulm auf Distanz halten –  weiter absetzen konnten sie sich jedoch nicht. Die erfolgreichen Würfe von Admaczak und Tinsley konterten Joey Ney und Devon Lee Moore ein ums andere Mal, sodass zur Halbzeit eine knappe Führung von 44-40 Führung auf der Anzeigentafel flimmerte.

Drittes Viertel sichert Sieg

Nach der Halbzeit kamen die Heidelberger deutlich engagierter zurück auf das Parkett. Besonders Ahmad Smith und Waverly Austin wussten zu überzeugen. Austin scorte zuerst per Korbleger, im Anschluss daran punktete er nach Assist des zuvor aus der Ferne erfolgreichen Smith per spektakulärem Alley-Oop Dunk. Nach einer großen Willensleistung netzte auch Jack Eggleston nach etwas mehr als 25 gespielten Minuten ein. Auch im folgenden Angriff erzielte er drei Punkte, nachdem er zuvor trotz Foul per Korbleger erfolgreich war, verwandelte er auch den fällig gewordenen Freiwurf. Bis zum Viertelende war es der bereits zu Beginn des Viertels auffallende Austin, der ein ums andere Mal erfolgreich seine Aktionen unter dem Korb abschloss. Besonders durch seine Leistung, aber auch durch das gute Teamplay, sowie die zahlreichen Assists stand nach diesem Viertel eine komfortable Führung von 19 Punkten zu Buche. 73-54 nach 30 Minuten.

 

Setzt spielerisch zum Dunk an: Waverly Austin - Mann des Spiels mit 22 Punkten (Foto: Alfred Gerold)
Setzt spielerisch zum Dunk an: Waverly Austin – Mann des Spiels mit 22 Punkten (Foto: Alfred Gerold)

Im letzten Viertel drehte Ehingen/Urspring nochmals auf und verkürzte Punkt um Punkt. Das ohne den kurzfristig ausgefallenen Mahir Agva angetretene Team kämpfte unverdrossen, konnte den Abstand aber nicht entscheidend verringern. Zuerst Criswell und später Tinsley hielten mit einigen Punkten den Gegner weiter auf Abstand. Beim Stand von 79-63 bei noch etwas mehr als fünf zu spielenden Minuten versuchte Frenki Ignjatovic, die Bemühungen der Gäste durch eine Auszeit zu unterbinden. Die Aufholjagd konnten die Heidelberger zwar nicht stoppen, jedoch hatten sie das Spiel weiterhin unter ihrer Kontrolle. In Anbetracht des nun sicheren Vorsprungs gab Trainer Ignjatovic auch seinen jungen Spielern Spielanteile. Unter anderem auch Niklas Würzner, der kurz vor der Auszeit von Ignjatovic für Kelvin Martin auf das Parkett kam und sich gleich mit einem erfolgreichen Dreier gut einfügte und auch durch einen Steal positiv auf sich aufmerksam machte. In der Folge konnten auch Christoph Rupp und Lasse Steinort noch einige Spielminuten und Erfahrungen auf dem Parkett sammeln und dabei helfen, den Heimsieg sicherzustellen.

Für Heidelberg spielten: Waverly Austin 22 Punkte/ 8 Rebounds, Bradley Tinsley 13/6, Tony Criswell 13, Kelvin Martin 12, John Eggleston 8, Nico Adamczak 5, Nils Menck 4, Ahmad Smith 3/ 7 Assists, Janek Schmidkunz 3, Niklas Würzner 3, Christoph Rupp und Lasse Steinort

Für Ehingen/Urspring spielten: Joey Ney 15, Johannes Joos 13, Devon Lee Moore 10, Jarrad Weeks 10, Brian Butler 9, Patrick Simon 9, Westin Eikmeier 7, Noah Aghas 6, Sebatsian Barth 2 und Maximilian Eisele

Stimmen zum Spiel:

Ignjatovic: Spiele mit so einer Ausgangsituation sind nie leicht zu gewinnen. Dennoch haben wir eine Mannschaft die gut trainiert, den Gegner nie unterschätzt und nach einem Spiel auf Augenhöhe den Sieg einfährt. Wir sind mit diesem Spiel komplett zufrieden. Ein gutes Teamplay, keine weiteren Verletzungen und einige Minuten für unsere Nachwuchsspieler und dazu noch der Sieg. Das ist super. Wir haben 13 Siege, 4 mehr als der Tabellenachte. Wenn wir weiter so gut spielen und keine weiteren Verletzungen haben werden wir diese Saison Playoffs spielen. Die bisherigen 13 Siege hat uns niemand geschenkt, deshalb wissen wir, dass wir auch weiterhin konzentriert spielen müssen, um dieses Ziel zu erreichen.

Spöcker: Wir müssen weiter arbeiten und versuchen, Siege einzufahren. Niederlagen sind so viel anstrengender als Siege, dennoch versuchen wir weiter erfolgreich zu arbeiten und den Klassenerhalt zu erreichen. Unser Teamgefüge und unsere Anlagen sind gut, jetzt muss endlich wieder etwas Zählbares folgen.

 

Lukas Robert