9. November 2018

Dritter Sieg in Folge beim Heimspiel gegen FC Schalke 04

Die MLP Academics Heidelberg gewinnen ihr drittes Spiel in Folge mit 75-64 gegen FC Schalke 04 Basketball. Nach einem schwachen ersten Viertel konnte man rechtzeitig die Wende einleiten, um gegen den Aufsteiger zu gewinnen.

Nach einer kurzen Spielverspätung, die durch einen Feueralarm verursacht wurde, starteten die Heidelberger hoch holprig ins erste Viertel. Zwar konnte man vorne zu leichten Punkten kommen, jedoch hatte man starke Probleme, die Offense der Schalker zu kontrollieren. Nach einem Turnover der Heidelberger zog Branislav Ignjatovic die Reißleine und nahm seine erste Timout. Kurz darauf erhöhten die Schalker ihren Vorsprung auf neun Punkte, nachdem Mamadou Gueye einen Distanzwurf verwandelte.Mit einem ernüchternden 11-Punkte Rückstand ging es in die erste Viertelpause

Trainer Branislav Ignjatovic hatte in der Viertelpause seinem Team definitiv einiges zu sagen. Das Spiel setzte sich derweil auf Augenhöhe fort. Eine forcierte 5-Sekunden Einwurfübertretung brachte die Academics zurück ins Spiel. Sowohl Shyron Ely als auch Jaleen Smith verwandelten in den darauffolgenden Angriffen jeweils ihre Dreipunktewürfe. Die Gelsenkirchener hatten nun ihre Schwierigkeiten gegen das schneller werdende Spiel, worauf der Vorsprung der Schalker innerhalb von drei Minuten bis auf einen Punkt verkürzt werden konnte. Die MLP Academics fanden von Minute zu Minute besser ins Spiel, und gingen durch einen Wurf von Niklas Würzner gar mit einem Punkt zur Halbzeitpause in Führung.

In einem weiterhin ausgeglichenen Spiel gab es nun auf beiden Seiten keine leichten Würfe mehr. Niklas Ney konnte mit einem Hook-Shot scoren, der wiederum vom starken Tibor Taras egalisiert wurde. Der Toscorer Shyron Ely konnte bis zu diesem Zeitpunkt erfolgreich von den Schalkern aus dem Spiel genommen worden. Jedoch waren sich andere Spieler ihrer Verantwortung bewusst. So konnte Eric Palm das Spiel energetisch gut anführen und verwandelte einen wichtigen Dreipunktewurf in einer schwierigen Phase.

Mit einer knappen Führung von sechs Punkten startete nun das letzte Viertel, welches von Courtney Belger übernommen werden wollte. Dieser startete jedoch mit einem Fehlversuch und einem Turnover, worauf die Heidelberger, in Person von Niklas Würzner, mit einem Treffer aus der Distanz den Abstand auf 8 Punkte erhöhten. Das in Oberhausen spielende Team verlor nun nach und nach seine Linie, was die Academics zu nutzen wussten. Immer wieder gelang dabei der Zug zum Korb, wo vor allem Jaleen Smith zu punkten wusste. Courntey Belger versuchte sein Team in der Folge, alleine im Spiel zu halten. Vergebens –  wie sich wenige Minuten später herausstellen sollte. Durch einen abgezockten Shyron Ely und einige gute Rebounds konnten die Heidelberger den aufgebauten Vorsprung bis zum Ende verteidigen.

Damit fahren die MLP Academics Heidelberg ihren dritten Sieg in Folge ein und rücken weiter in der Tabelle nach oben. Topscorer auf Heidelberger Seite war Shyron Ely mit 17 Punkten. Dazu steuerte Eigengewächs Niklas Würzner 13 Punkte und 8 Assists bei. Bei den Schalkern scorte derweil Courtney Belger mit 12 Punkte am häufigsten.

Für Heidelberg spielten: Würzner (13), Smith (15), Schmitt, Ely (17), Liyanage (2), Palm (7), Brunnenkant, Ney (5), Schöpe, Heyden (8), Aichele, Oppland (8)

 

Stimme zum Spiel:

Branislav Ignjatovic:

Es gibt keine Erklärungen für so einen schwachen Start wie heute. In den ersten 10 Minuten haben wir so ziemlich alles falsch gemacht. Von der Bank kamen auch zu wenige Impulse in dieser Zeit. Ich bin sehr froh, dass wir gewinnen konnten, vor allem nach dem Spiel in Trier, welches uns emotional sehr mitgenommen hat. Die nächsten Aufgaben werden nicht leichter, daher können wir uns keine schlechten 10 Minuten mehr leisten. Ein Spiel dauert 40 Minuten und in diesen müssen wir an unsere beste Leistung anknüpfen können.

Vorschau Phoenix Hagen – MLP Academics Heidelberg

Nach dem Heimspiel am Freitag gegen Schalke steht am kommenden Sonntag das Spiel beim letztjährigen 8. der 2. BARMER Basketball Bundesliga Phoenix Hagen auf dem Programm. Diese starteten insgesamt eher durchwachsen in die Saison. Einige knappe Niederlagen gegen die Titelaspiranten aus Chemnitz und Trier zeigen jedoch definitiv die Konkurrenzfähigkeit dieser Mannschaft. Das weitestgehend unveränderte Team im Vergleich zum Vorjahr um Headcoach Kevin Magdowski wird von gleich vier hochkarätigen Scorern angeführt. Alex Herrera (14,6 Punkte), Jonas Grof (14,3), Dominik Spohr (15,1) und Kristopher Ladon Fullwood-Davis (16,4) sind jeweils in den Top 20 der Scorerliste der Liga.

Hier gilt es für das Team von Branislav Ignjatovic, dagegen zu halten. Dabei hat man in den letzten Spielen unter Beweis gestellt, dass man eine durchaus gute Defensive auf den Court bringen kann. Vor allem das Spiel in Trier, bei dem man nur 59 Punkte zuließ, sollte den Heidelbergern ein gutes Gefühl mitgeben, um den nächsten Sieg einfahren zu können. Mit einem Sieg würde man den positiven Aufwertstrend von drei gewonnen Spielen in Folge bestätigen.