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15. Dezember 2018

Dritter Auswärtssieg in Folge – Ersatzgeschwächte Academics schlagen Tübingen

Die MLP Academics Heidelberg gewinnen am 14. Spieltag der 2. BARMER Basketball Bundesliga verdient mit 84-69 gegen die TIGERS Tübingen.

In einer umkämpften Partie fanden beide Mannschaften gut ins Spiel. Ohne die verletzten Niklas Ney und Eric Palm waren die Heidelberger von Beginn an gefordert. Immer wieder versuchten die Tigers, den Korb zu attackieren, mutmaßlich um die Heidelberger in Foulprobleme zu bringen. Die Academics starteten ihrerseits sehr gut offensiv ins Spiel. 15 Punkte nach nur 5 gespielten Minuten mussten von einer Auszeit Tübingens gekontert werden. Es entwickelte sich ein total ausgeglichenes erstes Viertel, das die Heidelberger aufgrund von 10 Punktes des Shyron Ely mit 20-21 gewannen.

Einen kurzen Lauf der Tübinger zum Start des 2. Viertels zwang Coach Branislav Ignjatovic zu seiner ersten Auszeit des Abends. Wieder einmal waren es verpaste Rebounds, die den Heidelbergern zusetzten. Dazu kassierte der gut aufgelegte Dan Oppland Mitte des Viertels sein drittes persönliches Foul. Sebastian Schmitt übernahm nun die Verantwortung auf dem Parkett und erzielte selbst zwei Dreipunktewürfe, bevor er für Phillipp Heyden zum Korbleger auflegte. Die Academics hatten nun einen richtig guten Lauf. Vor allem in der Defensive spielte man viel konzentrierter und erlaubte keine leichten Punkte mehr. Mit einer 8-Punkte Führung ging es in die Halbzeitpause.

Mit Marc Liyanage für den foulbelasteten Dan Oppland ging es in die zweite Halbzeit. Dieser startete die Halbzeit gleich mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf, worauf die Tigers aber direkt kontern konnten. Zwar hatte man nun das Gefühl, dass sich das Spiel zu Gunsten der Schwaben wenden könnte, jedoch übernahm wie gewohnt Shyron Ely die Verantwortung. Er und Jaleen Smith kamen immer wieder im Zusammenspiel erfolgreich zum Abschluss und erhöhten den Vorsprung kurz vor Ende des Viertels auf 14 Punkte. Mit einer 53-66 Führung ging es ins letzte Viertel.

Dort versuchten die Tübinger noch einmal alles, um den Vorsprung zu egalisieren. Sebastian Schmitt hatte andere Pläne und traf seinen dritten Dreipunktewurf des Abends. Tyler Laser hielt seine Tübinger aber weiterhin im Spiel und traf seinerseits auch seinen Distanzwurf. Nemanja Nedjfeji verkürzte anschließend auf 63-73 – bei noch fünf zu spielenden Minuten. Es war zu diesem Zeitpunkt wichtig, die nötige Ruhe im Spiel zu halten. Ein offener Dreipunktewurf von Niklas Würzner schien wie die frühe Entscheidung der Partie. Als dann auch noch Shyron Ely mit Ende der Shot-Clock traf, war die Partie endgültig entschieden.

Trotz der Ausfälle von Eric Palm und Niklas Ney konnten die Heidelberger mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Sieg gegen die Tigers Tübingen einfahren. Shyron Ely war schlussendlich mit 26 Punkten erfolgreichster Scorer der Academics. Ein Sonderlob geht heute aber an Jaleen Smith, der nicht nur 11 Punkte dem Sieg beisteuerte, sondern vor allem Reed Timmer die komplette Partie lang kontrollierte. Am Sonntag geht es bereits weiter beim Christmas Game, präsentiert vom Palazzo Mannheim, gegen den Tabellenzweiten aus Hamburg

Auf geht´s!

Stimme zum Spiel:

Branislav Ignjatovic:

Auswärts spielen wir zurzeit einfach erfolgreichen Basketball. Es gelingt uns, ein relativ konstantes Spiel über 40 Minuten abzurufen, was uns daheim bisher noch nicht so oft gelungen ist. Sebastian Schmitt war heute sehr wichtig von der Bank, aber auch Marc Liyanage hat vor allem in der Verteidigung gute Aktionen gehabt. Jaleen Smith hat dazu eines seiner besten Spiele hier in Heidelberg gemacht. Er hat immer scoren können, wenn es wichtig wurde und hat sehr stark Timmer aus der Partie genommen. Zu Shy Ely will ich gar nicht so oft etwas sagen, weil seine Leistungen einfach sehr gut sind in dieser Saison. Der Sieg war sehr wichtig für uns, da ich nach der Rostock Partie sehr sauer auf die Mannschaft und das Spiel an sich war. Jetzt müssen wir am Sonntag gegen Hamburg nochmal eine Schippe drauflegen und unseren Fans eine gute Leistung anbieten. Es wird nicht einfach, aber in dieser Liga kann bekanntlich jeder gegen jeden erfolgreich sein.

Stats:

Für Heidelberg spielten. Würzner (9 Punkte, 2 Rebounds, 7 Assists), Smith (11,7,2), Schmitt (9,0,4), Ely (26,2,4), Liyanage (6,0,1), Heyden (11,5,2), Oppland (12,5,0), Brunnenkant (0,0,0), Schöpe (0,0,0)

Für Tübingen spielten: Hiller (3,0,1), Djurasovic (4,4,2), Wolf (11,9,2), Laser (16,5,5), Sorgius (0,0,0), Timmer (11,1,3), Grabauskas (12,6,0), Allen (6,3,2), Nadjfeji (3,1,1), Brennan (3,1,0)

Foto: Thomas Disqué