29. September 2020

Dominante erste Halbzeit führt zum ersten Testspielerfolg

Die MLP Academics Heidelberg konnten am gestrigen Abend den ersten Sieg der Vorbereitung einfahren. Mit einem 67-81 Erfolg beim Team Ehingen Urspring sah Headcoach Branislav Ignjatovic die bisher wohl ausgeglichenste Leistung seiner Mannschaft.

„Es war ein typisches Preseason-Game, bei dem wir vor allem in der ersten Halbzeit wirklich sehr gut verteidigt haben. 30 Punkte in 20 Minuten ist ein guter Defensivwert, auf dem wir aufbauen können. Man hat von der ersten Sekunde an gesehen, dass wir die bessere Mannschaft sind, was mich zufrieden macht. Wir haben den Ball gut bewegt, und viele freie Würfe erhalten. Dass wir dann nur drei unserer sechzehn Versuche von der Dreipunktelinie getroffen haben ist nicht gut, jedoch haben wir es auch ohne diese Komponente zu 81 Punkten geschafft“, resümiert Branislav Ignjatovic.

Nach einer deutlichen ersten Halbzeit (30-47), erhöhte Ehingen die Intensität und die Academics testeten sehr viel aus. Mit Jonas Ihle und Risto Vasiljevic konnten zudem zwei Akteure Spielzeit sammeln, die bisher weniger Berücksichtigung gefunden hatten. Wichtig war zudem das Comeback von Armin Trtovac, der mit einer Gesichtsmaske auflaufen sollte. Ihm gelangen unter dem Strich 10 Punkte in seinem ersten Spiel der diesjährigen Spielzeit.

Besonders auffällig war US-Playmaker Sa’eed Nelson. Mit 16 Punkten und 4 Assists war der 22-jährige ein Aktivposten im Heidelberger Spiel. Bei einer besseren Trefferquote seiner Mitspieler hätte die Assistszahl zudem deutlich höher aussehen können. Die meisten Punkte erzielte Jordan Geist, der in 21 Spielminuten 18 Punkte beisteuerte. Zudem ergatterte Geist 5 Rebounds und verteilte 4 Assists.

Dass sich das Spiel der Academics ändern soll in dieser Spielzeit wird zudem klar, wenn man das Reboundverhältnis betrachtet. Mit 44-33 sollte man dieses klar für sich entscheiden. Auch hierfür wurde Evan McGaughey zurück an den Neckar geholt, der mit acht Defensivrebounds für eine wichtige Stabilität sorgte. Gleiches gilt derweil für Niklas Würzner, der erneut ein starkes Spiel abliefern sollte. Neben seinen 6 Punkten und 7 Rebounds hatte Würzner zudem die Flügelspieler Ehingens fest im Griff und forcierte einige Turnover.

Text: Yannik Barwig