23. März 2017

„Die Förderung der Region ist uns wichtig“

„Auch wir sind der Heidelberger Basketball“

Heute: Teil 17.

Die Stadtwerke Heidelberg und Michael Teigeler im Portrait.

Michael Teigeler. Foto: Stadtwerke Heidelberg.

Modern, zukunftsorientiert und innovativ: Drei Eigenschaften, welche der gemeine Volksmund nicht zwingend mit einem Energieversorger verbindet. Wohl aber mit den Stadtwerken Heidelberg. Denn der hundertprozentige kommunale Energieversorger ist etwas Besonderes. Das Unternehmen ist nämlich nicht nur „Strom, Gas, Wärme, Wasser“, sondern setzt seine Schwerpunkte unter anderem auch im Bereich der Elektromobilität und setzt die Energiewende vor Ort konkret um.

Immer am Ball bleiben und sich mit den besten Stadtwerken messen ist ein Leitbild des Unternehmens. Dafür steht seit 2008 auch Michael Teigeler. Der 49-Jährige ist Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Energie und damit auch für das Sponsoring bei den MLP Academics verantwortlich. Seit 2014 läuft diese Partnerschaft und verdeutlich dabei die Unternehmensphilosophie: Denn gesellschaftliches Engagement, unter anderem im Sport, ist Teigeler und seinen Kollegen wichtig. Folgerichtig unterstützen die Stadtwerke Heidelberg eine Vielzahl von Vereine, Sportgemeinschaften und Mannschaften. Das Ziel? Die Förderung des Sports in der Region.

Doch nicht nur unternehmensextern, sondern auch intern spielt die körperliche Betätigung eine große Rolle. Schließlich möchte man auch im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements auf der Höhe der Zeit sein. Entsprechend breit ist das Sportangebot. Joggen, Walking, Wing Tsun, Tennis, und Fußball sind seit langem etabliert. Spitze ist auch die Rudermannschaft, welche die Benefizveranstaltung „Rudern gegen den Krebs “ 2015 für sich entscheiden konnte oder die Triathlon-Mannschaft, welche 2016 zusammen mit Kollegen der Stadt den Heidelberger Mannschaftstriathlon gewinnen konnte.

 

Die konzeptionelle Arbeit ist generell eine der Stärken des Unternehmens!

Denn die Stadtwerke Heidelberg arbeiten projektorientiert. Die übergeordnete Strategie dafür ist in der Energiekonzeption 2020 beschrieben: Sie ist ein klarer Plan mit öffentlich nachvollziehbare Zielen und Maßnahmen, wie die Energiewende vor Ort erreicht werden soll. Die Energiekonzeption 2020 definiert vier Ziele:

  • Der Anteil an erneuerbarer Energien an der Wärme soll signifikant erhöht werden
  • Gleichzeitig sollen die CO2-Emissionen vermindert werden
  • Die eigene Strom-Eigenerzeugung soll auf 30 bis 40 Prozent erhöht werden
  • Energie soll dort erzeugt werden, wo sie auch verbraucht wird

 

Die Bausteine der Energiekonzeption 2020. Darstellung: Stadtwerke Heidelberg.

Um diese Ziele zu erreichen, setzen die Stadtwerke Heidelberg nach und nach konkrete Bauprojekte um. Neben dem Ausbau der Fernwärme, dem Bau von mehreren Blockheizkraftwerken und der Investition in Photovoltaik-Anlagen ist das nächste sichtbare Vorhaben der Bau eines Energie- und Zukunftsspeichers auf dem Werksgelände in Heidelberg-Pfaffengrund. An gleicher Stelle stand bis in die 1980er Jahre der alte Gaskessel. Nun planen die Stadtwerke Heidelberg einen modernen Neubau. Das 55 Meter hohe Gebäude wird dabei als Wärmespeicher fungieren und soll zusammen mit dem angrenzenden Energie- und Bewegungspark die Energiewende erlebbar machen. Der Neubau ist ein wichtiger, energiewirtschaftlicher Baustein für den zukunftsweisenden Energiepark. Zum Jahreswechsel 2018/2019 soll der Bau dann abgeschlossen sein – und unter anderem mit einer Aussichtsplattform den Blick über die Region und den Odenwald ermöglichen. Die Stadtwerke Heidelberg sorgen somit für die Errichtung eines neuen Wahrzeichens für die Neckarstadt.

Und sie setzen weitere Maßstäbe – unter anderem mit der Veranstaltungs -App „für dich“. Doch diese ist keinesfalls eine klassische Plattform zur Selbstdarstellung, sondern stiftet einen Mehrwert. Sie bündelt Vereinsinformationen, verbreitet Lokalneuigkeiten, stellt Wetterinfos sowie Veranstaltungstipps bereit und bietet den direkten Draht zum regionalen Energieversorger – sie beweist, dass die Stadtwerke Heidelberg Partner für Heidelberg und die Region sind und den Blick über den eigenen Tellerrand haben. Nachdem man in den letzten Jahren unter anderem Auszeichnungen zum nachhaltiges Wirtschaften (Bäder, zuletzt 2017) und Awards für umweltfreundliche öffentliche Beschaffungen (2016), die Auszeichnung für herausragendes Projektmanagement (2015) und als bester Stromanbieter (2015) gewinnen konnte, winkt nun vielleicht der nächste, rein technikbasierte Preis. Verdient wäre es allemal!

 

Lukas Robert