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26. Juni 2020

AK47 is back!

Die Kaderplanungen der MLP Academics Heidelberg nehmen langsam aber sicher Fahrt auf. Durch die Corona-Pandemie verzögerte sich die Kaderplanung im Vergleich zu den vergangenen Jahren um einige Wochen. Seit dem Abbruch der BARMER 2. Basketball Bundesliga sondieren Geschäftsführer Matthias Lautenschläger und das Trainerteam um Branislav Ignjatovic den Markt, um wie bereits in den vergangenen Spielzeiten eine schlagkräftige Truppe auf das Parkett schicken zu können.

Der erste Neuzugang für die Saison 2020/2021 ist kein Unbekannter in Heidelberg. Mit Albert Kuppe kommt ein Spieler zurück an den Neckar, der von 2015 bis 2018 seine Basketballschuhe für die MLP Academics im Profibereich schnürte. Zuvor lief Kuppe bereits im Jugenbereich für den USC Heidelberg auf. Nach der Saison 2017/2018 zog es Albert Kuppe zu den BIS Baskets Speyer, wo er zunächst den Aufstieg aus der 1. Regionalliga in die ProB der BARMER 2. Basketball Bundesliga erreichte. In der vergangenen Spielzeit stand Albert Kuppe in 16 Spielen für Speyer auf dem Parkett und verhalf seinem Team mit durchschnittlich 16,1 Punkten und 3,3 Rebounds zum achten Platz der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Insgesamt belegte Kuppe damit den 6. Rang in der Scorerliste der Südstaffel der ProB

Der 31-jährige deutsche Forward hat einen Einjahresvertrag in Heidelberg unterschrieben und wird ausschließlich als Basketballprofi aktiv sein. Albert Kuppe war im vergangenen Jahr im Format 3×3 für die deutsche Nationalmanschaft aktiv und trat dort bei der Qualifikation für Weltmeisterschaft an. Einige Monate später verpasste Kuppe bei der Europameisterschaft nur knapp das Viertelfinale.

Headcoach Branislav Ignjatovic freut sich sehr über die Rückkehr des ehemaligen Kapitäns der Academics: „Man muss nicht viel über Albert sagen. Wir wissen was wir an Albert haben, weshalb wir auch nicht lange gezögert haben, um ihn unter Vertrag zu nehmen. Von seinen spielerischen und menschlichen Qualitäten ist Albert eine tolle Verstärkung für unsere Mannschaft. Mit seiner Vielseitigkeit wird er uns auf jeden Fall weiterhelfen.“

Auch Geschäftsführer Matthias Lautenschläger ist froh, dass man mit Kuppe wiedereinmal einen Spieler nach Heidelberg zurückholen konnte: „Ich freue mich sehr, dass Albert sich entschlossen hat, sich uns wieder anzuschließen. Ich halte es für ein gutes Zeichen, wenn Spieler, wie bereits auch Phil Heyden und Shyron Ely, nach einer Zwischenstation woanders gerne wieder zurück nach Heidelberg kommen. Albert hat sich in Speyer enorm weiterentwickelt, da er dort sehr viel Verantwortung übertragen bekam. Das hat ihm spielerisch sichtlich gut getan.“

Albert Kuppe:

„Vor 2 Jahren habe ich Heidelberg den Rücken gekehrt, um in Speyer meine berufliche Laufbahn nach dem Sport in den Vordergrund zu stellen. Durch die Corona-Pandemie habe ich es wieder in Erwägung gezogen, als Vollprofi zu arbeiten. Die Gespräche mit Matthias und Frenki waren dann wirklich sehr positiv, weshalb es für mich keine schwierige Entscheidung war, wieder in Heidelberg zu unterschreiben. Mit der neuen Halle im Rücken möchte ich der Organisation helfen, den nächsten Schritt zu erreichen. Niemand hat es voraussehen können, dass es nun so ablaufen wird. Ich würde es einfach als Schicksal bezeichnen, dass ich nun wieder in Heidelberg auflaufen kann. Egal ob Zuschauer, Organisation oder Mitspieler, ich freue mich einfach wieder zurück zu sein.“

 

Text: Yannik Barwig

Foto: Thomas Disqué