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24. Dezember 2018

Academics setzen Siegesserie fort

Die MLP Academics Heidelberg gewinnen am 16. Spieltag der 2. BARMER Basketball Bundesliga verdient mit 69-54 gegen den FC Schalke 04 Basketball. Nach einem schwachen Start in die Partie konnte man rechtzeitig das Spiel unter Kontrolle bringen und damit den nächsten Auswärtserfolg einfahren.

Nach dem knapen Auswärtserfolg vergangene Woche in Trier, kamen die Schalker hoch motiviert in die Partie. Immer wieder suchte man den Zug zum Korb und ging schnell mit 11-4 in Führung. Neben dem frühen Rückstand musste man auch mit der Tatsache leben, dass Shyron Ely bereits früh sein zweites Foul kassierte. Bei Heidelberg war es dabei Dan Oppland, der immer wieder in Szene gebracht wurde und schnell 8 Punkte aufs Scoreboard brachte. In einer umkämpften Partie brachte Marc Liyanage die Heidelberger per Buzzer-Beater in der letzten Sekunde des Viertel erstmals mit 18-17 in Führung.

Das zweite Viertel gestaltete sich sehr ähnlich zum ersten Viertel. Wenig Räume für beide Mannschaften, worauf nur selten gute Wurfmöglichkeiten entstanden. Ohne den im ersten Viertel sehr auffälligen Oppland hatte Heidelberg Probleme, zu Punkten zu kommen. Die defensive Intensität nahm nun aber augenscheinlich zu. Jaleen Smith nahm nun das Spiel in seine Hände und führte seine Mannschaft zu einem Run, der den Vorsprung auf 10 Punkte ausbaute. Sebastian Schmitt hatte ebenfalls einen guten Tag erwischt. Wie bereits in Tübingen und gegen Hamburg traf der Aufbauspieler seine ersten beiden Distanzwürfe. Ein Jumper vom bisher besten Mann auf dem Feld, Dan Oppland, schickte die Teams beim Stand von 30-40 in die Halbzeitpause.

Die zweite Halbzeit startete wie die erste endete. Die Academics erspielten sich viele gute Würfe und blieben aggressiv in der Verteidigung. Bei Schalke lief derweil nichts mehr zusammen und ein 20 Punkte Defizit erblickte das Scoreboard. Besonders auffällig bei Heidelberg war die Punkteverteilung, die viele Spieler im 10 Punkte Bereich zeigte. Ganz aufgeben wollten sich die Gelsenkirchener aber nicht. Man hatte wohl intern das Post-Game als mögliche Schwachstelle der Heidelberger identifiziert. Dort schafften sie es auch tatsächlich zu scoren und den Vorsprung wieder zu reduzieren. Dazu gelang es den Schalkern, defensiv konzentrierter zu spielen, was wiederum den Academics zusetzte. Beim Stand von 58-44 für die Academics endete das dritte Viertel.

Im letzten Viertel versuchten die Academics, schnell das Spiel zu entscheiden. Dies schien auch zu gelingen als man wieder bis auf 20 Punkte davon zog. Erneut kämpften sich die Schalker jedoch zurück in Reichweite als man 3 Minuten vor Schluss nur noch mit 13 Punkten hinten lag. Eine Auszeit von Branislav Ignjatovic stabilisierte jedoch die Academics, die in Person von Jaleen Smith und einem Distanzwurf den Deckel auf die Partie setzten. Mit Ablauf der Partie erzielte dann auch noch Jakob Schöpe einen erfolgreichen Dreier.

Schlussendlich ist der Sieg für die MLP Academics Heidelberg mehr als verdient. Nach anfänglichen Problemen hatte man das Spiel über 30 Minuten komplett unter Kontrolle. Wichtig zu sehen war dabei, dass Heidelberg auch ohne viele Punkte von Shyron Ely effektiv spielen kann. Das Jahr 2018 konnte mit dem Sieg erfolgreich beendet werden. Die kurze Weihnachtspause wird der Erholung gut tun, wobei die Vorbereitung auf das Topspiel am 5.1.2019 gegen den Tabellenführer aus Chemnitz im heimischen OSP ansteht.

Das gesamte Team der MLP Academics Heidelberg wünscht euch ein frohes Weihnachtsfest und freut sich auf eure Unterstützung im nächsten Jahr.

 

Auf gehts Heidelberg!

 

Für Heidelberg spielten: Würzner (12 Punkte, 1 Rebound, 3 Assists), Smith (10,5,5), Schmitt (10,2,1), Ely (8,4,3), Liyanage (3,6,2), Brunnenkant (0,0,0), Ney (2,2,0), Schöpe (3,0,0), Heyden (6,10,3), Aichele (0,0,0), Oppland (15,2,2)

Für Schalke spielten: Gueye (7,4,1), Parrish (2,3,0), Haucke (2,1,0), Hortmann (0,0,0), Sperber (0,1,1), Touray (11,10,2), Szewczyk (4,1,0), Rohwer (6,5,1), Carney (5,0,3), Belger (14,5,1), Mampuya (3,1,1)

 

Stimme zum Spiel:

Branislav Ignjatovic:

Ich bin sehr froh gegen eine sehr athletische Mannschaft so eine defensive Leistung gezeigt zu haben. Schalke hat sehr viel Potenzial, wie man des öfteren schon diese Saison sehen konnte. Zum Glück waren die Spieler nicht im Kopf schon bei Weihnachten, sondern konnten eine gute Leistung abrufen. Zwar war es keine perfekte Leistung, aber ein relativ souveräner Erfolg. Eigentlich kommt die Pause jetzt zu einem schlechten Zeitpunkt, jedoch bin ich auch froh, wenn sich alle Spieler wieder erholen und im Neujahr wieder Vollgas geben können.

 

Foto: Thomas Disqué