6. März 2013

Academics mit Selbstvertrauen nach Nürnberg!

Nach der verständlichen Enttäuschung über die hauchdünne Niederlage gegen den Tabellenfünften Karlsruhe sind bei Academics-Headcoach  Tony Garbelotto und seinem  Team inzwischen  wieder alle Antennen auf das nächste Spiel in Nürnberg ausgerichtet.

Das 82:85 gegen Karlsruhe ist ebenso Vergangenheit wie das ähnlich knappe 79:85 beim Tabellenzweiten Göttingen am Wochenende zuvor. Teamsport ist kurzlebig. Alle Kraft und alle Trainingsbemühungen zielen längst auf die Partie bei den mit Heidelberg punktgleichen Nürnbergern.
Man fährt nach Nürnberg mit erhobenem Haupt und dem Bewusstsein, dass man bisher in der Rückrunde ab dem Heimspiel gegen Vechta auf durchweg hohem Level und mit großer mannschaftlicher Ausgeglichenheit gespielt hat, auf der sich weiter aufbauen lässt. Insbesondere seit die beiden Rückrundenzugänge Ayron Hardy und Yannick Crowder zusehends mehr integriert sind, wurde dem Team gerade auch von den stärkeren Gegnern der letzten Wochen durchweg ein hoher Leistungsstand bescheinigt. Insbesondere gegen  Düsseldorf (86:70), Gotha (84:61) und in Göttingen boten die Academics jeweils eine hervorragende Teamvorstellung. Dieses Niveau soll nun in Nürnberg fortgesetzt und möglichst mit einem Sieg gekrönt  werden.

Dabei wird niemand im und um das Heidelberger Team übersehen, dass sich auch die Franken zuletzt gefestigt gezeigt haben und nicht mehr mit der Mannschaft gleichgesetzt werden können, die in der Vorrunde in Heidelberg mit 71:83 unterlag. Damals hatten die Norisstädter gerade ihren überragenden Aufbauspieler Tyrone Brazelton ziehen lassen und waren in einem mehrere Wochen andauernden Leistungstief gelandet. Danach haben sie aber mit Zamal Nixon und Ahmad Smith gleich zwei ausgezeichnete Pointguards und mit Nikita Khartchenkov einen Erst- und Zweitligabewährten Flügelspieler mit bekannt guten Wurfqualitäten verpflichtet und sind ein ganz anderes Team mit einer Bilanz von seither  5:3 Siegen. Erfolge gab es gegen Kirchheim (83:71), Essen (91:72), überraschend in Vechta (85:84), in Leipzig (87:84) und gegen Ehingen (90:82), dagegen kassierte man Niederlagen in Jena (83:94), gegen Crailsheim (80:92) und zuletzt in Düsseldorf (65:79). Leistungsträger sind die drei „Neuen“, Smith in bisher 8 Spielen 9,6 Punkte, 8,3 Rebounds, 6,4 Assists, Khartchenkov, in ebenfalls 8 Spielen 15,3 Punkte, 39,2 % Dreier und Nixon mit 18,5 Punkten, 37,1 % Dreier und durchschnittlich 3 Assists. Zudem sind vor allem Center Ronald Thompson (10,4 Punkte, 6,5 Rebounds), Will Chavis (9,0 Punkte, 2,5 Assists) und Cornelius Adler (9,6 Punkte, 4 Rebounds)  für Nürnberger Akzente verantwortlich.

So oder so, die Jungs von Tony Garbelotto sind gewappnet und werden mit großer Motivation und positiver Gesamteinstellung in das Match am Samstagabend, 19:30 Uhr, in der Halle am Berufsbildungszentrum am Berliner Platz 26 gehen.

Claus Ebert