Verdiente Heimniederlage gegen Gotha

Nach dem Sensationssieg am vergangenen Wochenende gegen Würzburg, mussten die Heidelberger nun einen Dämpfer hinnehmen. Das zweite Heimspiel in Folge gegen die starken OeTTINGER Rockets Gotha ging mit 85-71 verloren.

Von Beginn an taten sich die MLP Academics gegen eine gut organiserte Zone der Rocktes aus Gotha schwer. Bei den Gästen hingegen lief es offensiv wie am Schnürchen und als logische Folge dessen mussten die Heidelberger schon früh einem 2-9 Rückstand hinterherlaufen. Nach einer Auszeit, die Frenki Ignjatovic aufgrund des schlechten Startes seines Teams nehmen musste, fand man dann besser ins Spiel. Offensiv gelang mehr und auch in der Verteidigung konnte man vor allem durch Blocks von Waverly Austin Akzente setzten. Da es aber auch bei Gotha weiter rund lief, blieben die Gäste in Front. Mit 15-19 ging es schließlich in die Viertelpause.

Auch im zweiten Abschnitt bissen die Heidelberger sich gegen die Zone und die immer wieder eingestreute Ganzfeldpresse die Zähne aus. Zusätzlich machte man sich mit vielen kleinen Unkonzentriertheiten das Leben schwer. Gerade bei den defensiven Rebounds war man in dieser Phase nicht energisch genug. Immer öfter kamen die Rockets nach Offensivrebounds zu einfachen Punkten. Resultierend aus dem schwachen zweiten Abschnitt, ging es dann mit 26-41 und 15 Punkten Rückstand für das Team von Frenki Ignjatovic in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit präsentieren sich die Heidelberger dann noch einmal kämpferisch. Die ersten vier Angriffe fanden jeweils ihr Ziel. Vor allem Kelvin Martin riss das Team nach dem Wechsel mit. Zwischenzeitlich schaffte man es so sogar, sich bis auf 6 Zähler heranzukämpfen (50:56). Doch genau aus diesen Situationen gelang es der Mannschaft aus Gotha, sich immer wieder zu befreien In der zweiten Halbzeit waren sie, vor allem durch Marco Völler von außen, brandgefährlich und so fanden in der zweiten Hälfte 50% der Dreipunktwürfe ihr Ziel. Aufgrund dieser Stärke von Außen konnten sich die MLP Academics nur auf 10 Punkte herankämpfen.

Mit 53- 63 ging es dann in den Schlussabschnitt. Auch hier überzeugte die Zonenverteidigung der Gäste wieder. Heidelberg tat sich weiterhin sehr schwer. Kelvin Martin versuchte, hier noch einmal das Spiel an sich zu reißen und man schaffte es immer wieder, sich heranzuarbeiten. Durch einen zwischenzeitlichen 9-0 Lauf kam man so gegen Ende noch einmal auf 6 Zähler heran. Doch die Gäste aus Gotha schafften es, jetzt auch wieder offensiv ihr Spiel zu machen. Dank einer guten Teamleistung der Gäste gewannen diese wieder die Kontrolle über das Spiel. So ist auch das Endergebnis wenig verwunderlich – mit 71-85 steht eine verdiente Niederlage für die Heidelberger auf dem Papier.

Auch Tranier Frenki Ignjatovic war mit der Lesitung des Teams nicht zufrieden. Lege man jede Woche eine solche Leistung an den Tag, würde man jetzt deutlich schlechter in der Tabelle platziert sein, so Ignjatovic. Er betonte aber auch, dass der Fokus jetzt auf dem nächsten Heimspiel gegen Paderborn liegen müsse. Nach dem kleinen Dämpfer gegen Gotha sei man nun auf Wiedergutmachung aus und wolle es im Heimspiel gegen Paderborn am nächsten Sonntag, 16.11.2014, besser machen. .

Für Heidelberg spielten: Martin (20), Tinsley (15), Austin (14), Eggelston (8) Adamczak (6), Grimaldi (5), Robinson (3), Menck (0), Schmidkunz (0).

Gotha: Reinke (19), Lösing (14), Völler (13), Vest (11), Guyton (8), Fülle (7), Harris (6), Baker (4), Kuppe (2), Kreis (1), Hoffmann (0)

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