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10. April 2018

Mit Rückenwind ins zweite Spiel

Drei Tage nach dem 86:83-Auftaktsieg in Spiel Nummer eins gastieren die MLP Academics Heidelberg am Mittwoch in Trier. Die Ausgangslage im zweiten Spiel des Playoff-Viertelfinals verspricht erneut eine Partie auf Augenhöhe.

Im Anschluss an den Auftaktsieg seiner Mannschaft zeigte sich Frenki Ignjatovic keinesfalls zufrieden. Der Headcoach der MLP Academics hatte allerlei zu bemängeln. Vor allem das Rebound-Verhalten seines Teams und die Fehleranfälligkeit der erfahrenen Spieler störte den Serben massiv. Umso glücklicher war er deshalb, dass er gemeinsam mit seiner Mannschaft die Serienführung genießen konnte. In den zurückliegenden 48 Stunden galt es nun auf das erste Ergebnis aufzubauen. Der Sieg gibt Rückenwind. Während Ignjatovic und seine Assistenten also versucht haben, verschiedene Abläufe zu optimieren, probierte sein Gegenüber Marco van den Berg sicherlich, aus seinen Schützlingen weitere Prozente heraus zu kitzeln. Denn die RÖMERSTROM Gladiators machten kein schlechtes Spiel, dominierten unter dem Korb und hatten bis zur letzten Sekunde eine realistische Siegchance – aber am Ende den notwendigen Erfolg nicht auf ihrer Seite.

Foto: Eric Palm warf bereits am Sonntag seinen Erfahrungsvorteil erfolgreich in die Waagschale. Foto: Thomas Disqué. 

Nun sind die so heimstarken Rheinland-Pfälzer schon zu einem Erfolgserlebnis verdammt, denn nur ein Sieg würde die Serie zurück auf Null setzen und damit den Druck vor Spiel drei wieder gleichmäßig auf die beiden Kontrahenten verteilen. Die Hoffnungen auf den Serienausgleich sind aus Sicht des Tabellensechsten absolut berechtigt. Trier ist nach Vechta und Crailsheim das drittstärkste Heimteam der Liga – und extrem schwer zu spielen. In der heimischen Arena bezwangen sie ebenjene Top-Teams und schufen dadurch die Basis für eine tolle Rückrunde. Diese Bilanz soll zum Playoff-Heimauftakt nun weiter ausgebaut werden. Vertrauen kann Trier dabei auf seine Fans: Die Arena Trier wird vielleicht nicht bis auf den letzten der 5900 Plätze belegt, aber auf alle Fälle mit tausenden Rheinland-Pfälzern gefüllt sein.

Die siegbringenden Faktoren bleiben gleich

Die Maßgabe beider Mannschaften wird dabei im zweiten Spiel ähnlich wie bereits am Sonntag sein. Während für die MLP Academics das Spiel über die Guards und Flügelspieler entscheidend sein wird, setzen die Gladiators ihre Hoffnungen erneut auf ihre hochkarätig bestückte Bigmen-Riege: Bereits in Spiel eins legten allen voran Justin Alston (24 Punkte) und Anton Shoutvin (16) eine formidable Performance aufs Parkett. Einzig Niklas Ney konnte hier auf Heidelberger Seite mithalten. Der 22-Jährige blieb bei all seinen elf Würfen (Feldwurf und Freiwurf) ohne Fehlversuch und kam am Ende auf 16 Zähler.

In Trier werden er, Martin Seiferth und Evan McGaughey erneut bis an Maximum gehen müssen, um die Bigmen der Moselstädter einzubremsen. Doch wenn dies gelingen sollte und die Kurpfälzer eine mindestens gleichwertige Leistung im Vergleich zum Sonntagsspiel abrufen können, wäre dies schon die halbe Miete.

Heidelbergers Vorteil ist hierbei sicherlich die Abgezocktheit der Akteure – und die Möglichkeit des befreiten Aufspielens. Ein Auswärtssieg in Trier ist keinesfalls eine Pflicht, wohl aber im Bereich des Möglichen. Und diesen Bereich gilt es zu nutzen.

Während mindestens drei Dutzend Heidelberger am Mittwochmittag den Weg über die A6 auf sich nehmen werden, sei allen anderen Fans auch an dieser Stelle das Livestream-Angebot einmal mehr ans Herz gelegt. Tom Jarosch und Gerald Hanbuch kommentieren die Partie wie gewohnt auf www.airtango.live.

Infos:

RÖMERSTROM Gladiators Trier vs. MLP Academics Heidelberg

Mittwoch 11.04.2018, Tip-Off 20:00 Uhr, Arena Trier, Fort-Worth-Platz 1, 54292 Trier

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