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3. Dezember 2017

Herren II: Personelle Probleme fordern keinen Tribut

Der USC Heidelberg II hat das Heimspiel gegen die BSG Basket Ludwigsburg 79:71 gewonnen. Nachdem die Mannschaft von Albin Mauz bereits mit 19 Punkten geführt hatte, wurde es am Ende der Partie aufgrund der Ausfälle von Moritz Nägele und Christoph Rupp noch einmal eng.

Den Ausfall von gleich zwei Startern kann eigentlich keine Mannschaft unbeschadet überstehen. Der USC Heidelberg II verdeutlichte am Samstagabend jedoch, dass es mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung dennoch möglich ist, den Sieg einzufahren.

Anfänglich war von diesen Problemen jedoch nichts zu spüren. Das Mauz-Team dominierte seinen Gegner regelrecht. Ludwigsburg fand nicht zu seinem Spiel – die Hausherren nutzten dagegen jedwede Lücke im Defensivverbund der Schwaben, um entweder aus der Ferndistanz draufzuhalten oder unter dem Korb zu leichten Zählern zu kommen. Da zudem die Trefferquote hoch war, konnte sich der USC mehr und mehr absetzen. Zur Pause führten die Kurpfälzer gar mit 17 Zählern Differenz (45:28, 20. Spielminute).

Rupp zeitweise draußen, Nägele komplett

Nach der Halbzeit musste Mauz jedoch gleich auf zwei seiner Leistungsträger verzichten. Während Christoph Rupp nach einem Schlag aufs Knie auch noch einen Treffer im Nackenbereich kassierte, verpasste Moritz Nägele die zweite Hälfte aufgrund von akuter Übelkeit.

Da Nägele ausfiel und die beiden anderen Point Guards, Sascha Breuer und Radivoj Tomasevic, gar nicht im Aufgebot standen, übernahm Lukas Rosenbohm zeitweise den Spielaufbau. Der 20-Jährige machte seine Sache gut, doch weder er noch seine Mannschaftskameraden konnten verhindern, dass Ludwigsburg nun äußerst zielsicher seine Distanzwürfe verwandelte. Die Mannschaft von Felix Czerny kam sogar wieder so nah heran, dass es mit dem Sieg eng zu werden schien.

Ein Mann auf dem Parkett hatte aber etwas dagegen: Morris Hintz, welcher mit 25 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte, lief in der Crunchtime abermals heiß. Der 21-Jährige nahm und traf die wichtigen Würfe – und führte seine Mannschaft zum verdienten Sieg.

Foto: Eine Szene mit Symbolcharakter: Die Ludwigsburger strecken sich in Heidelberg vergeblich. Das Defizit aus Halbzeit eins wird den Schwaben zum Verhängnis. 

Stats:

Für Heidelberg spielten: Morris Hintz 25 Punkte, Christoph Rupp 13, Moritz Nägele 11, Malte Brunnenkant 9, Jakob Schöpe 8, Lukas Rosenbohm 4, Jochen Feist 4, Lucas Brunnenkant 3 und Jonas Herbold 2.